Apple verliert Rechtsstreit um iFone in Mexiko

Autor Florian ('Anzeige') | 5. November 2012

In den letzten Monaten machte der US-Konzern Apple nicht nur Schlagzeilen mit neuen Produkten, sondern auch mit Rechtsstreitigkeiten vor Gericht, die man auf der ganzen Welt verteilt mit zahlreichen Unternehmen führt. Bereits in einem früheren Verfahren hat ein Gericht einen Antrag der Kalifornier abgeschmettert, der mexikanischen Telekommunikationsfirma iFone den Gebrauch ihres Namens für bestimmte Services zu verbieten.

Jetzt wurde auch ein erneuter Antrag abgewiesen, wie heise.de berichtet. Nun soll das mexikanische Unternehmen sogar eine Gegenklage erwägen, um Apple den Verkauf des iPhones in Mexiko zu verbieten, berichtet das Portal weiter. Die Mexikaner hatten ihren Markennamen bereits 2003 in der Klasse 38 für Telekommunikationsdienste angemeldet. Gut vier Jahre später erschien dann das erste iPhone. Apple hatte sich dann schon im Jahr 2009 darum bemüht, die Namensrechte für diese Klasse, in der der US-Hersteller mit Diensten wie iMessage und FaceTime aktiv ist, zu bekommen. Aufgrund einer möglichen Verwechslungsgefahr versuchen die Kalifornier aus Cupertino seitdem, iFone als Namen in dieser Klasse löschen zu lassen – allerdings waren alle Versuche bislang vergeblich.

Aber das Portal hält in seiner Berichterstattung auch fest, dass ein Erfolg der geplanten Gegenklage fraglich sei, da Apple in Mexiko auch die Namensrechte fürs iPhone in den Klassen 9 (Computer, Software, Kameras sowie Mobiltelefone) und 28 (Spielekonsolen) besäße. Beide allein dürften demnach für den Verkauf des Smartphones relevant sein. Aus diesem Grund dürften es die Mexikaner aller Voraussicht nach sehr schwer haben, mit einer Klage vor Gericht durchzukommen.

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